воскресенье, 20 марта 2016 г.

Oldenburgisches Infanterie-Regiment Nr. 91




Stiftungstag

5.12.1813

Garnison und Unterstellung 1914

  • Garnison: Oldenburg
Das Regiment war 1914 (vor der Mobilmachung) unterstellt:

Kriegsgliederung am 17.08.1914 [1] [2]

Formationsgeschichte

  • Durch Ordre vom 05.12.1813 wurde das "Inf. Korps" errichtet zu zwei Bataillonen dem Kontingents- oder Linien und dem Landwehr-Btl. (jedes zu vier Komp.). Das Rgt. wurde aber noch 1813 in ein "Inf. Regt." umgewandelt, das Linien-Btl. wurde I. Btl., das Landwehr-Btl. zum II. Btl.. Oldenburg hatte 1809 zum Rheinbund ein Btl. gestellt; als das Herzogtum 22.1.1811 ein Bestandteil des französischen Reichs wurde, stellte es sein Kontingent zum 129. Franz. Inf. Rgt. 1813 erlangte das Herzogtum seine Selbstständigkeit zurück.
  • 1817: Linien- (I. Btl.) und Landwehr- (II.)-Bataillon werden gleichgestellt
  • 01.01.1831: Neuordnung, Vermehrung auf ein Brig., aus dem I. Btl. wird das 1., aus dem II. das 2. Inf. Rgt. gebildet (jedes zu acht Feld- und zwei Reserve Kompanien.
  • 01.04.1849: Neuordnung, der Rgts. Verband wird aufgelöst, die Btl. zählen I. bis IV. zu je vier Komp..
  • 01.10.1850: Neuordnung, bis 1855 "provisorisch". Das IV. Btl. und die 4. Komp. des leichten Btls. gehen ein; das III. Btl. und die drei Komp. des leichten Btl. werden Reserve Abteilungen; die Btl. I., II., III. bilden ein Rgt..
  • 01.04.1855: Endgültige Ordnung - die Inf. bildet ein Rgt. zu drei Btl.; das leichte Btl. geht ein, das III. (Res.) Btl. wird wieder Linien-Btl..
  • 16.07.1867: Militärkonvention zwischen Preussen und Oldenburg, danach werden die Oldenburgischen Truppenkörper in die preussische Armee eingereiht (tritt am 1.10. in Kraft).
  • 01.04.1881: Abgabe der 10. Komp. an Inf.-Rgt. Nr. 99
  • 01.04.1887: Abgabe der 6. Komp. an Inf.-Rgt. Nr. 17
  • 02.10.1893: Errichtung eines IV. (Halb-) Bataillon.
  • 01.04.1897: Abgabe des IV. Btls. an Inf.-Rgt. Nr. 164
  • 02.08.1914 [1] : Das Regiment wurde gemäß Mobilmachungsplan mobilisiert. Neben dem ins Feld rückende Regiment stellte es ein Ersatz-Bataillon zu 4 Kompanien, sowie zwei Rekruten-Depots auf.
  • 29.08.1918 [3] [4]: Das Regiment erhält eine eigene Minenwerfer-Kompanie, gebildet aus Teilen der Minenwerfer-Kompanie Nr. 19.

Ersatz-Truppenteile zum 1. Weltkrieg

  • 1. Ersatz-Bataillon Inf.-Rgt. Nr.91 aufgestellt in Oldenburg (zwei Komp. traten zum Brig.-Ers.-Btl. Nr.37).
  • 2. Ersatz-Bataillon Inf.-Rgt. Nr.91 aufgestellt in Oldenburg (wurde am 11.5.1917 aufgelöst).

Standorte

  • 1813-1831: Oldenburg (daneben einige Landstädte)
  • 1831: Oldenburg

Namensgebung

  • bis 1867, sofern ein Regts. Verband bestand, Großherzoglich Oldenburgisches Inf. Regt.
  • Seit 1.10.1867: jetziger Name (Fortfall der Bezeichnung Grossherzoglich infolge der Konvention).

Uniformen

  • Bunter-Rock: rote brandenburger Ärmelaufschläge mit blauer Paspel, seit 17.10.1867 weisse Schulterstücke mit roten Monogramm (bekröntes "P") für Grossherzog Peter von Oldenburg.
  • Emblem: (seit März 1870) gelber Linien-Adler mit silbernen Stern und Oldenburger Wappen. Offiziershaube: EmblemFrontOldenburger-KokardeSeite.

Feldzüge, Gefechte usw

  • 1815 gegen Frankreich: (im Norddeutschen Armeekorps) Belagerung von Mezieres, von Montmedy, Beobachtung von Thionville,
  • 1848 gegen Dänemark: (Div. Halkett) im Sundewitt, Vorpostengefecht am Alsensund, Gefecht bei Düppel und Nübelmühle, Treffen bei Düppel und Nübel, 1849 (Res. Div.) im Sundewitt.
  • 1866 gegen Österreich: (Div. Goeben, Main-Armee) Gefechte an der Tauber, bei Gerchsheim, Beschießung von Würzburg.
  • 1870/71 gegen Frankreich: (19. Inf. Div., X. AK) Schlachten bei Vionville - Mars la Tour, bei Gravelotte - St.Privat, Ausfallgefecht bei Bellevue und Franclonchamps, Vorposten gefecht vor Diedenhofen, Scharmützel bei Chevillon, Gefecht bei Ladon und Maizieres, Schlachten bei Beaune la Rolande, bei orleans, bei Beaugency, Cravant, gefecht bei Vendome, Vorpostengefecht bei Villeporcher, bei Montoire les Roches, Schlacht vor Le Mans (Gefecht bei Les Epinettes, Strassenkampf in Le Mans), Gefechte bei Chassille, bei Sille le Guillaume, bei St. Jean sur Erve, Scharmützel bei La Fleche, Einschliessung von Metz, Beobachtung uns Einschliessung von Diedenhofen.
Denkmal für die gefallenen Mecklenburger im Feldzug 1870/71.

Regimentschefs, -kommandeure

  • ab, von - bis Regimentschef: der jeweilig regierenden Großherzog.

Literatur

  • Finckh, Eduard von: "Geschichte des Oldenburgischen Infanterie Regiments nr. 91, vormals Grossherzoglich Oldenburgischen Infanterie-Regiments, von seiner Errichtung bis zur Gegenwart (1813-1880). Im Auftrage des Regiments und unter Mitwirkung mehrerer Kameraden verfasst, Berlin, E.S. Mittler und Sohn, 1881.
  • Harms, Heinrich: "Die Geschichte des Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91" - Erinnerungsblätter deutscher Regimenter - Band 331, 1930 Oldenburg/ Berlin, Stalling, 532 Seiten mit 59 Photographien.
  • N.N.: "Erinnerungen des Oldenburgischen Infanterie-Regiments Nr. 91 aus dem Weltkrieg 1914/18" -nebst einem kurzen Abriß aus der Geschichte des Regiments 1813-1914. Oldenburg .1921. 159 Seiten.

  • N.N.: "125 Jahre Oldenburgische Infanterie 1813 - 1938." Herausgegeben vom Regimentsbund ehemaliger 91er und dem Infanterie-Regiment 16, 1938 Oldenburg. Stalling, 60 Seiten.

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